Digitalisierung im Gesundheitswesen – Mit jedem Schritt zu einer besseren Patientenversorgung

Eine digitale Infrastruktur zur Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen soll bis Ende 2018 umgesetzt werden. Auch die niedergelassenen Ärzte sind verpflichtet, sich an die Telematik-Infrastruktur anzubinden, um so einen schnelleren und sicheren Austausch von patientenbezogenen Daten zu gewährleisten.

Ein Schritt zur Umsetzung der Telematik-Infrastruktur wurde am 30.08.2018 in der hausärztlichen Praxisgemeinschaft Ingolstadt der Dres Jedamzik, Barany und Tapli in in einer gemeinsamen Pressekonferenz der Praxisgemeinschaft, der Bayerischen TelemedAllianz und der Telekom vorgestellt. Vier Wochen lang wurde der Konnektor von der Telekom im laufenden Praxisbetrieb der Praxisgemeinschaft in Ingolstadt mit positivem Ergebnis getestet. Grund genug für Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik diese neue Kommunikationsplattform, die Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten in Einzelpraxen, Praxisgemeinschaften oder medizinischen Versorgungszentren mit der Telematik-Infrastruktur verbindet, in seiner Praxis einzusetzen. „Die Qualität und Effizienz in der Medizin muss ständig verbessert werden“, so Prof. Jedamzik. Als einen notwendigen Schritt in diese Richtung sehe er diese digitale Infrastruktur, die einen qualitätsgesicherten Datenaustausch unter Berücksichtigung aller datenschutzrechtlichen Grundlagen ermögliche und somit zu einer verbesserten Patientenversorgung beitrage.

Die Meldungen, nach dem ca. ein Drittel der niedergelassenen Ärzte einem Anschluss an die Telematik-Infrastruktur negativ gegenüberstehe, wurden von den Teilnehmern der Pressekonferenz in diesem Zusammenhang gelassen gesehen. Hierfür gebe es die unterschiedlichsten Gründe, wie z.B. eine anstehende Praxisaufgabe, so Prof. Jedamzik. Er sei aber überzeugt davon, dass letztendlich 98 % der niedergelassenen Ärzte den Nutzen der Telematik-Infrastruktur erkennen und sich anschließen werden.

Vor der Digitalisierung können wir auch im Gesundheitswesen nicht Halt machen. Sie unterstützt eine zukunftsorientierte qualitäts- und sicherheitsbezogene Versorgung der Patienten. Mit dem Einsatz des Telekom-Konnektors, wird ein weiterer Schritt zur Etablierung der Austauschs von patientenbezogenen Daten gewährleistet und sicher auch der Nutzen dieser Vernetzung für den einen oder anderen kritischen Betrachter schnell sichtbar werden.

Kerstin Tschuck
Beraterin für Gesundheitswirtschaft und Politik

Weitere Informationen auch unter www.telemedallianz.de
Bildquelle: Bayerische TelemedAllianz


Dr. Thomas Huber, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege; Frank A. Schloße, Vice President Sales Healthcare Germany Deutsche Telekom;
Dr. Rainer Knirsch Pressesprecher Deutsche Telekom, Prof. Dr. Siegfried Jedamzik

 

Vorführung des Konnektors im Praxisbetrieb

Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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NEU: „Praxis Mensch“ – Aktuelle Informationen rund um die Gesundheit

Die Gesundheit – das wichtigste Gut des Menschen. Dabei spielt die Wiederherstellung aber auch immer mehr die Erhaltung der Gesundheit eine zentrale Rolle. Krankheiten vermeiden, bevor sie entstehen! Mit dem neuen Präventionsgesetz soll die Gesundheitsförderung direkt im Lebensumfeld der Menschen gestärkt werden. Auch in Bayern sollen die Menschen durch gezielte Präventionsmaßnahmen in ihrer Gesunderhaltung oder Genesung unterstützt werden. In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege informieren wir monatlich im Internet über ein aktuelles Thema aus dem Bereich Gesundheit. Schwerpunkt wird hierbei auf die informative und verständliche Aufklärung gelegt. Experten aus Medizin und Wissenschaft, Vertreter aus den Gesundheitssektoren sowie Menschen, die selbst betroffen sind, kommen zu Wort. Interessierte können sich so über Themen wie Impfen, Schutz vor Infektionen aber auch Demenz oder Organspende umfassend informieren und eine Meinung bilden. Das Magazin klärt auf, gibt Tipps und stellt Kontaktadressen zur Verfügung, an die sich Hilfesuchende wenden können.

Thema des Monats: Masernimpfung

In der ersten Ausgabe des Magazins beschäftigen wir uns mit dem Thema „Masernimpfung“. Masern sind in Deutschland wieder auf dem Vormarsch und entgegen vieler Meinungen handelt es sich hierbei nicht um eine harmlose Kinderkrankheit. Im Jahr 2013 waren 1.768 Menschen in Deutschland an Masern erkrankt – in Bayern waren es 783 Menschen. Die Tendenz ist gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne ausreichenden Impfschutz steigend. Wir informieren über mögliche Folgeerkrankungen, deren Gefahren und sprechen mit Impfbefürwortern, Impfskeptikern und Experten.

Ich freue mich, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die monatlich produzierten Beiträge mit verschiedenen Schwerpunktthemen auch den regionalen Fernsehanbietern in Bayern zur Verfügung stellt.

Hinweise zu den Sendeterminen in Ihrer Region finden Sie in Rubrik „Praxis Mensch“ unter www.kerstin-tschuck.de.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre
Kerstin Tschuck

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Gastbeitrag zur Veranstaltung „Professionelle Netzwerkarbeit im Gesundheitswesen“, 28. – 30. Januar 2014

Vom 28. – 30. Januar 2014 findet die Euroform-Konferenz zum Thema „Professionelle Netzwerkarbeit im Gesundheitswesen“ in Berlin statt.

Ich freue mich, dass ich im Vorfeld der Konferenz am 28. Januar einen Workshop zum Thema „Wirkungsvolle Netzwerkarbeit an der Schnittstelle von Gesundheitswirtschaft, Gesellschaft und Politik“ durchführen kann.

Meinen Gastbeitrag zu dem Thema finden Sie unter:

http://www.euroforum.de/news/Netzwerkarbeit-als-Managementaufgabe_101289

Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche zweite Woche,
Ihre
Kerstin Tschuck

 

 

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Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – Kerstin Tschuck im Gespräch mit Professor Dr. Wolfgang M. Heckl

Am 5. November 2013 fand die vierte Veranstaltung von „Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“  im PresseClub München statt.

Die 50 geladenen Gäste konnten einen humorvollen Ausflug in die Wissenschaft erleben und gemeinsam mit Herrn Professor Heckl die „Kultur der Reparatur“ kennenlernen. So heißt sein neues Buch, das ein Plädoyer gegen die Wegwerfgesellschaft ist und uns alle auffordert, doch das eine oder andere Mal darüber nachzudenken, ob denn ein kaputtes Gerät nicht doch noch repariert werden kann. Übrigens, wußten Sie, dass es „Repair Cafés“ gibt? Allein in München haben wir eine erhebliche Anzahl dieser Einrichtung. Ganz nach dem Motto: „Hier wird Dir geholfen“ kann sich jeder Unterstützung bei der Reparatur seiner Haushaltsgeräte oder ähnlichem holen.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch, in dem Herr Professor Heckl mit viel Witz und Humor auf ein Thema hinweist, das uns im Zeitalter einer Wegwerfgesellschaft alle angeht.

Herzlichen Dank an Herrn Professor Heckl, einem Gast mit Vorbildfunktion.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre
Kerstin Tschuck

Buchhinweis:
Die Kultur der Reparatur , erschienen im Hanser-Verlag, ISBN 978-3-446-43678-7

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Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – Kerstin Tschuck im Gespräch mit Karim Asali, DII GmbH

Als Folge der Reaktorkatastrophe von Fukushima im März 2011 wurde in Deutschland der Ausstieg aus der Kernenergie bis zum 31.12.2022 beschlossen. Bis dahin sollen alternative Energien einen Großteil der Energieversorgung bereitstellen. Eine Aufgabe, die nur durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung und Politik möglich ist.

Welche Unterstützung hier von Industrieseite möglich ist, hat Herr Karim Asali, Director Reference Projects der DII GmbH, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“  dargestellt und hat damit einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten der Energieversorgung  mit Wüstenstrom gegeben. Vor einem ausgewählten Teilnehmerkreis berichtete Herr Asali darüber, welche Rolle die DII GmbH als private Industrieinitiative hier einnehmen kann. Dabei wurden unter anderem  die technische Umsetzung, die Rolle des Wüstenstroms in der deutschen und europäischen Energiewende aber auch die Kostenfrage intensiv diskutiert.

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brillant inszeniert – „Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“

Vor ca. 60 erlesenen Gästen fand die 2. Veranstaltung der Veranstaltungsreihe „Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“  am 13. März 2013 im PresseClub München statt.

Als Gast konnte Kerstin Tschuck, die mit Ihrem Unternehmen als Wirtschaftsmoderatorin an der Schnittstelle zu Politik und Wirtschaft tätig ist, dieses Mal die Schauspielerin Uschi Glas begrüßen. Neben der Schauspielerin Uschi Glas stand an diesem Abend das von ihr und ihrem Ehemann Dieter Hermann  im Jahr 2009 gegründete Projekt brotZeit e.V. im Mittelpunkt. Seitdem unterstützt sie mit ihrem Verein Kinder und gibt ihnen vor allen Dingen eines: Brot und Zeit. Mittlerweile wurde das brotZeit-Projekt weit über die Grenzen Bayerns hinaus ausgeweitet und läuft heute an über 100 Grundschulen in Deutschland.  „Aktive Senioren“ unterstützen den Verein und die Schulleitung bei den Programmen, die eine einmalige Verbindung von sozialer Kinderbetreuung und aktiver Seniorenförderung darstellen.
Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie unter: www.brotzeitfuerkinder.com

Die Veranstaltung „Vorbilder aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ wird zukünftig drei Mal jährlich in Kooperation mit  TheHONourables Business und Lifestyle Network mit hochkarätigen Gesprächspartnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft durchgeführt.

 

Die nächsten Termine 2013 sind für Juli und Oktober geplant.

 

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Nachhaltigkeit als Wirtschaftsprinzip

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das ist spätestens dann klar, wenn man sich den Ursprung dieses Begriffes ins Gedächtnis ruft – die Forstwirtschaft. Nachhaltigkeit  und der sensible Umgang mit Ressourcen spielt auch in der Politik eine immer größere Rolle. Das machte  Bundesministerin Ilse Aigner bei Ihrem Vortrag beim ifo-Institut sehr deutlich.

Dabei schlug sie den Bogen von Nachhaltigkeit in der Finanzpolitik über die Energiepolitik bis zur Verbraucherpolitik. Drei Politikfelder, in denen wir große Aufgaben zu bewältigen haben, damit auch den nachfolgenden Generationen gute Zukunftsperspektiven eröffnet werden können. Dies ist umso wichtiger, da gerade in der Eurokrise stabile Haushalte, eine stabile Wirtschaft und stabile Finanzmärkte die Grundlage für eine nachhaltige Finanzpolitik bilden. Unterstützungsleistungen – wie der Rettungsschirm –  müssen mit Gegenleistungen verbunden sein. Das gilt meiner Meinung nach übrigens auch für den Länderfinanzausgleich!

Die Energiewende eine „Mammutaufgabe“  –  so die Bundesministerin, die Zeit und Geld kostet. Das stimmt sicher. Wir alle haben es spätestens bei der ersten Stromrechnung im Jahr 2013 gespürt. Die Stromkosten sind gestiegen. Das viele große und energieintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreit sind, ist für viele Menschen unverständlich. Das höre ich selbst auch in vielen Diskussionsrunden und von vielen wirklich „wirtschaftsnahen“  Menschen. Hier sollten wir die eine oder andere Vorgehensweise im Sinne der Nachhaltigkeit nochmals überdenken.

Bei der Verbraucherpolitik kann ich Frau Aigner nur zustimmen, dass die Politik die Menschen nicht bevormunden soll sondern die richtigen Grundlagen schaffen muss – Transparenz ist hier sicher eine wichtige Voraussetzung. Das führt zu mehr Eigenverantwortung eines einzelnen – letztendlich aber auch zu gesunder Ernährung und Prävention zum Erhalt der Gesundheit. Nachhaltigkeit ist damit auch im Gesundheitsbereich ein wichtiger Faktor!

Eine schöne und gesunde Faschingszeit wünscht Ihnen

Ihre Kerstin Tschuck

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Das Gesundheitssystem – auch 2013 ein Topthema

Das deutsche Gesundheitssystem ist eines  – wenn nicht sogar das beste Gesundheitssystem der Welt. Doch auch wenn etwas gut ist, hat es immer noch Potential zur Verbesserung,  so dass es sich den veränderten Rahmenbedingungen anpassen kann. Denn eine gute medizinische Versorgung ist nicht um sonst zu haben. Sie kostet Geld. 

Maßnahmen zur Sicherstellung und Finanzierung  der Gesundheitsversorgung sind bereits in Planung oder in der Umsetzung. Neben Prävention, Sicherstellung der ambulanten Versorgung und bezahlbarer Krankenkassenbeiträge, rückt nun auch die Krankenhausversorgung immer mehr in den Vordergrund. Neben der Sicherstellung der Krankenhausversorgung im ländlichen Raum ist sicher auch das Thema Krankenhaushygiene ein Brennpunkt.

Ein weiteres wichtiges Thema wird die Förderung und die Ausbildung des Pflegepersonals sein. Gerade im Alter ist eine professionelle Pflege wichtig. Nicht nur der Zeitfaktor sollte hier eine Rolle spielen sondern auch die Qualität der Pflege verbunden mit einem hohen Maß an sozialer Kompetenz.

Einen guten Start in ein für uns alle gesundes und erfolgreiches Jahr 2013 wünscht Ihnen
Ihre
Kerstin Tschuck

 

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Gesundheitsvorsorge – nicht nur eine staatliche Aufgabe!

Die Regierung will die Gesundheitsvorsorge durch eine neue Präventionsstrategie deutlich ausbauen. Ein wichtiger Schritt, der schon lange überfällig ist. Schlimm genug, dass es wieder eine gesetzliche Regelung braucht, um die Menschen dazu zu bringen, sich bereits im Vorfeld mehr um ihre Gesundheit zu kümmern. Sicher ist, dass die Versicherten  mehr Eigenverantwortung für den Erhalt und die Wiederherstellung  ihrer Gesundheit übernehmen müssen. Gesundheitsvorsorge kann und darf nicht an erste Stelle eine staatliche Aufgabe sein, sondern die eines jeden Einzelnen.  Daher ist es durchaus angebracht, dass auch die gesetzlichen Krankenversicherungen einen höheren Anteil der Versichertenbeiträge für die Prävention einsetzen, um damit auch die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen zu stärken.

Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2013, wünscht Ihnen

Ihre Kerstin Tschuck

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Deutscher Journalistenpreis für Luft- und Raumfahrt 2012

Am 03.12.2012 wurde der Deutsche Journalistenpreise für Luft- und Raumfahrt 2012 in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen verliehen.Der Preis, der 2004 von der Deutschen Journalistenschule in Zusammenarbeit mit der EADS ins Leben gerufen wurde und aus dem  „Ludwig-Bölkow Journalistenpreis“ hervorgegangen ist, wird an Nicht-Fachjournalisten vergeben. Ziel ist es, das Thema Luft- und Raumfahrt der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Interesse für diese Thematik  zu wecken.

Drei spannende Beiträge, die den Flugzeugbau,  das Space Shuttle und die Schwerelosigkeit thematisiert haben, wurden anläßlich dieser Preisverleihung ausgezeichnet.

Gratulation an die Preisträger, durch deren Beiträge die Öffentlichkeit wieder einen Schritt näher an die Luft- und Raumfahrt herangeführt wurde.

Eine besinnliche Adventswoche wüncht Ihnen,
Ihre
Kerstin Tschuck

 

 

 

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